In den 1970er Jahren begannen Frauen aus dem Schatten der Männer zu treten: in Wissenschaft, Kunst und Politik. Sie gründeten Frauengruppen, die sich untereinander vernetzten und bestärkten. Die neue Frauenbewegung setzte sich für die Gleichstellung der Frau nicht nur auf rechtlicher Ebene, sondern in der gesamten Gesellschaft ein. Es entstanden Frauenzentren, Frauenzeitschriften, Frauenbands, autonome Gesundheits- und Rechtsberatungen und vieles mehr. Das klassische Verständnis von Politik wurde dabei ständig herausgefordert. Auch das Private war politisch!

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Ursula Streckeisen

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Ursula Brunner

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Doris Stump

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Muda Mathis

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Miriam Cahn

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Anita Fetz

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Stella Jegher

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Claudia Kaufmann

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Rina Nissim

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Rolf GIlomen

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Marianne Wullschleger

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Ursula Brunner



Der Begriff "Feminismus"

Auf die Frage was Feminismus sei, gibt es zahlreiche Antworten: Von "Frauen stärken" oder sie "ermächtigen" über Bezeichnungen wie "Herrschaftkritische Haltung" oder "Arbeitsinstrument" bis hin zu "Ich weiss es nicht" - und manchmal ist es auch von der Tagesform abhängig.

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Muda Mathis

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Laura Rossi

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Elisabeth Joris

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Stella Jegher

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Doris Stump

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Anita Fetz

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Ursula Streckeisen

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Heidi Witzig

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Zita Küng

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Judith Stamm

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Margrith von Felten

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Theres Blöchlinger

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Ursula Streckeisen

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Rolf GIlomen

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Peter Sigerist

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Ingrid Rusterholtz



Die alte und die neue Welle der Frauenbewegung

Den Frauenstimmrechtsorganisationen war es lange Zeit nicht gelungen, eine breite Öffentlichkeit für ihr Anliegen zu mobilisieren. Die alte Frauenbewegung versuchte mit einer „Politik der kleinen Schritte“, also Dialog, Diskussion und den Appell an die Vernunft der Herren das Frauenstimmrecht durchzusetzen – mit Nachdruck vorgebrachte Maximalforderungen gehörten hier nicht dazu. 1968 fand eine Jubiläumsveranstaltung des Zürcher Frauenstimmrechtvereins statt. Junge Frauen störten die Veranstaltung mit der Begründung, dass es nichts zu feiern gäbe, sondern vielmehr offener Protest nötig sei. Dieses Ereignis wird von vielen als Geburtsstunde der neuen Frauenbewegung betrachtet. Hier bahnte sich an, was in den 1970er Jahren zum Kennzeichen einer neuen sozialen Bewegung von Frauen werden sollte: provokative Aktion anstelle von geduldigem Lobbying. Die Geduld der Frauen war vorbei. Diese neue soziale Bewegung stand im eigenen Selbstverständnis in einem Gegensatz zu den Frauen, die sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für das Frauenstimmrecht eingesetzt hatten.

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Heidi Witzig

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Peter Sigerist

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Margrith von Felten

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Zita Küng


Die 68er-Bewegung

In der 68er Bewegung hatte die neue Frauenbewegung einen wichtigen Bezugspunkt: Die 68er-Bewegung griff autoritäre Strukturen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an. Zeitzeugen berichten von einer Athmosphäre des Aufbruchs und des Wunsches nach Veränderung und Neugestaltung. Zeitzeugen berichten:


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Rolf GIlomen

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Catherine Schmidt


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Doris Stump

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Irene Candinas


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Zita Küng


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Guido Nussbaum

In den Blick gerieten Unterdrückungs- und Entfremdungsverhältnisse im sozialen und ökonomischen Bereich: In der Schule, in der Arbeit, in der Familie und in den Beziehungen zwischen den Geschlechtern. Der Marxismus sprach dabei vom Hauptwiderspruch, der das Verhältnis zwischen Lohnarbeit und und Kapital aufzeigt. Als Nebenwiderspruch galt die Unterdrückung der Frau. Hier war der Anknüpfungspunkt für Frauen – und hier lag zugleich auch ihre Enttäuschung. Sie waren nicht bereit die Unterdückung der Frauen als Nebenwiderspruch zu akzeptieren. Denn Frauen wurden auch in der 68er Bewegung häufig Hilfstätigkeiten zugewiesen - sie waren, wie auch sonst in der Gesellschaft, damit beschäftigt, ihren „revolutionären“ Männern den Rücken freizuhalten.

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Peter Sigerist

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Guido Nussbaum

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Peter Sigerist